Knappes Spiel für Serbien – Spannung am zweiten Spieltag

13. Januar 2014

Der zweite Spieltag hatte wieder viel Spannung zu bieten. Serbien lieferte sich in der Gruppe C einen wahren Handballkrimi gegen Polen, die französische Mannschaft stellte ihre Stärke unter Beweis und die Schweden erwiesen sich als harte Nuss für die Handballer aus Montenegro. Der Überblick über den zweiten Spieltag.

Serbien siegt knapp über Polen

Während der ersten Halbzeit zeigten sie die Serben noch von ihrer überlegenen Seite. Die polnische Abwehr hatte kaum eine Chance gegen die starken Spielmacher. 13:9 stand es zur Halbzeitpause. Doch in der zweiten Hälfte schwächelten die Serben plötzlich, die Polen holten auf, konnten in der 35. Minute sogar ausgleichen. Doch die Serben zogen noch einmal nach – der äußerst knappe Entstand nach einem spannenden Spiel: 20:19 für Serbien. Ein knapper Sieg ist allerdings auch ein Sieg und die polnische Mannschaft muss sich im nächsten Match gegen Frankreich anstrengen – vor allem, da die Franzosen ihrer Favoritenrolle durchaus gerecht werden.

Frankreich enttäuscht nicht und die Kroaten gewinnen klar gegen Weißrussland

Frankreich, immerhin Olympiasieger von 2008 und 2012, enttäuschte die Erwartungen nicht und legte einen starken Start hin. Mit 35:28 (19:14) konnten sich die Franzosen gegen Russland durchsetzen. Kevinn Nyokas holte die meisten Punkte für die französische Mannschaft und erzielte insgesamt neun Tore.

Die Kroaten ließen sich im Match gegen Weißrussland nicht lumpen und erzielten mit 33:22 (16:11) einen klaren Sieg. Schon in der ersten Halbzeit dominierte die kroatische Mannschaft eindeutig das Spiel. Wollen die Weißrussen nun noch weiterkommen, müssen sie im nächsten Match eine deutlich bessere Leistung zeigen. Die Schweden hatten im Spiel gegen Montenegro zwar einen spannenden, aber keinen allzu schweren Auftakt. Mit 28:21 (18:13) Toren sicherten sie sich am Abend den Sieg.

Frankreich sichert sich mit einer starken Leistung zunächst die Position 1 in der Gruppe C. Doch schon im nächsten Spiel gegen Polen könnte sich alles ändern, schwächeln und auf den Lorbeeren ausruhen ist nun also nicht drin. Kroatien führt in der Gruppe D und muss sich im nächsten Spiel gegen Montenegro bewähren.

 




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