Frankreich und Dänemark stehen im Finale

24. Januar 2014

Am Freitagabend machte Dänemark den Sack zu: Mit einem Sieg über Kroatien besiegelte die Mannschaft ihre Teilnahme am Finale. Dort treffen die Gastgeber der diesjährigen EM auf Frankreich die sich am frühen Abend in der Partie gegen Spanien durchsetzten. Im Spiel um Platz 3 treffen dementsprechend Spanien und Kroatien aufeinander.

Frankreich besiegt den Weltmeister Spanien im Halbfinale

Spanien und Frankreich lieferten sich am frühen Freitagabend ein äußerst packendes Match. Fast das gesamte Spiel über schloss die jeweils zurückliegende Mannschaft schnell wieder zum Führenden auf. Zur Halbzeitpause lag Spanien noch mit 14:13 Treffern in Führung. Die Franzosen legten zwar einen Blitzstart hin und führten nach wenigen Minuten mit fünf Treffern beim Stand von 2:7 aus spanischer Sicht. Die aggressive Verteidigung der Franzosen funktionierte zu Beginn gut. Doch schließlich fanden die Spanier ihren Rhythmus und konnten in der 25. Minute erstmals in Führung gehen. Den Vorsprung hielt der amtierende Weltmeister auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Franzosen allerdings konterten; in den letzten Minuten traf Frankreich Tor um Tor. Der Endstand: 27:30 für die Franzosen.

Dänemark trifft im Finale auf Frankreich

Im Finale am Sonntag werden die Franzosen nun gegen Dänemark antreten. Die Mannschaft von Trainer Ulrik Wilbek lieferte sich gegen Kroatien ebenfalls ein packendes und hartes Spiel. Am Anfang sah es noch so aus, als würden die Kroaten den Gastgebern den Titel vor der Nase wegschnappen. Zur Halbzeit lagen die Dänen 13:15 zurück. Vor allem Domagoj Duvnjak, Spieler beim HSV, setzte der dänischen Mannschaft hart zu. In der zweiten Halbzeit allerdings besannen sich die Dänen auf ihre Stärken und lieferten die Kroaten ein hartes Spiel. Dänemark konnte das Spiel noch einmal drehen und setzte sich mit 29:27 Toren durch.

Am Nachmittag hatte sich bereits Island im Spiel um Platz 5 gegen die polnische Mannschaft durchgesetzt. Für die isländische Mannschaft ist das die beste Platzierung bei einer Europameisterschaft seit dem dritten Rang bei der EM 2010.




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