Frankreich siegt nur knapp über Polen – der vierte Spieltag bot großen Nervenkitzel

15. Januar 2014

Zum Reißen gespannte Nerven, spannende Augenblicke, Jubel auf der einen und enttäuschte Gesichter auf der anderen Seite: Der vierte Spieltag war der bisher vielleicht aufregendste der diesjährigen Europameisterschaft in Dänemark. Mit-Favorit Frankfurt setzte sich nur äußerst knapp gegen Polen durch und auch Serbien lieferte sich ein hartes Match gegen Russland.

Serbien liefert sich ein spannendes Match gegen Russland

Besonders in der ersten Halbzeit waren Russland und Serbien fast gleichauf. Zur Halbzeit stand es dementsprechend noch 14:14. In der zweiten Hälfte liefen die Russen mit neuem Mut auf dem Platz auf und schafften doch noch einen knappen Achtungssieg gegen Serbien. 27:25 war der Endstand. Für die russische Mannschaft bringt das aber kaum mehr Sicherheit: Hinter Serbien stehen sie zurzeit auf dem dritten Platz in der Gruppe C. Auf den ersten Platz setzt sich nach einer souveränen Leistung Frankreich fest. Doch auch für die Franzosen wurde es auf dem Spielfeld äußerst knapp. Mit nur einem Tor Vorsprung beendeten sie schließlich das Spiel, der Endstand: 27:28 für Frankreich (14:15). Spielmacher war dabei vor allem Nikola Karabatic, der acht Tore erzielte.

Kroatien und Schweden schon für die Hauptrunde qualifiziert

In der Gruppe D können sich die Kroaten schon einmal freuen: Sie sind sicher in der Hauptrunde, egal wie das letzte Vorrundenspiel auch ausgehen mag. Mit einem Arbeitssieg gegen Montenegro sicherten sie sich das Weiterkommen, der Endstand lag bei 27:22 Toren (13:12). Die Schweden müssen ebenfalls nichts mehr befürchten; mit 30:20 (13:10) besiegte die Mannschaft ihre Gegner aus Weißrussland und steht damit ebenfalls schon in der Hauptrunde. Für die Weißrussen ist ein Weiterkommen damit in weite Ferne gerückt.

Sicher qualifiziert sind nun schon Titelverteidiger Dänemark, Spanien, Island, Schweden, Frankreich und Kroatien. Alle anderen Mannschaften müssen noch zittern und in den weiteren zwei Spieltagen der Vorrunde ihr Bestes geben. Am 18. Januar startet dann die Hauptrunde.




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