DHB-Frauen: Platz drei bei der Karpaten-Trophy

22. März 2015

Nach einer guten Leistung im Halbfinale, das mit Pech im Siebenmeterwerfen endete, bewährten sich die deutschen Handballfrauen im Spiel um Platz drei der Karpaten-Trophy. Sie besiegten den Gegner Brasilien mit 25:20 (12:09). Die besten Werferinnen auf dem Platz waren Shenia Minevskaja und Kim Naidzinavicius, die jeweils fünf Tore erzielten.

Knapp das Finale der Karparten-Trophy verpasst

Bis zum Halbfinale am 20. März kämpften sich die DHB-Frauen mit einer überzeugenden Leistung durch Spiele im rumänischen Cluj. Am Freitag feierte dann der neue Bundestrainer Jakob Vestergaard seinen Einstand – und musste gleich beim ersten Spiel eine Niederlage hinnehmen. Zwar spielten die deutschen Handballerinnen gegen die Schweden stark auf, brachten es bis zum Abpfiff aber nur auf ein Unentschieden von 27:27. Im Siebenmeterwerfen war das Glück schließlich auf der Seite der Schwedinnen, Deutschland verlor das Spiel mit 32:33.

Glücklicher lief es beim gestrigen Spiel um Platz drei. Deutschland musste gegen Brasilien auf den Platz. Zu Beginn sah noch alles danach aus, als müsste das Team um Trainer Verstergaard eine neuerliche Niederlage einstecken: Nach 12 Minuten lag Deutschland mit 2:5 Toren zurück. Das änderte sich nach einer Auszeit und einem intensiven Gespräch mit dem Trainer. In der 20. Minute lag Deutschland schon mit 7:6 vorne und gab die Führung bis zum Ende der ersten Halbzeit auch nicht mehr ab. In der zweiten Hälfte dominierte die deutsche Mannschaft ebenfalls. Nina Wörz erzielte in der 42. Minute den Treffer zum 19:14 und sicherte den deutschen Damen damit einen uneinholbaren Vorsprung.

Nächstes Ziel: Die WM-Play-offs gegen Russland

Für Vestergaard und sein Team war die Karpaten-Trophy ein wichtiger Wegweiser für die kommenden großen Spiele. Im Juni stehen die WM-Play-offs gegen Russland an, bei denen sich die DHB-Damen auch für Olympia qualifizieren möchten. Im Dezember geht es dann weiter zur Weltmeisterschaft in Dänemark, 2016 hoffentlich zur Olympiade in Rio de Janeiro und 2017 findet die Weltmeisterschaft der Damen in Deutschland statt. Vestegaard muss sich bei den Play-offs nun beweisen. Er hatte den Posten des Bundestrainers von seinem dänischen Landsmann Heine Jensen übernommen, der nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der EM im Dezember 2014 seinen Hut nehmen musste.




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