Deutschland als Gruppenerster in die Hauptrunde

19. Januar 2012

Mit einem sensationellen Sieg gegen Schweden mit 29:24 (20:15) haben die deutschen Handballer die Hauptrunde der Handball EM 2012 erreicht. Und dank der Schützenhilfe durch Mazedonien sind die deutschen Handballer sogar Gruppenerster in der Gruppe und damit auch derzeit Gruppenerster in der Hauptrunde der Gruppe I.

Sie feierten zurecht den Sieg und schrien immer wieder lauthals „London London“. Mit einem fulminanten Sieg gegen Schweden boxten sich die Handballer aus dem tiefen Loch der Leidenszeit heraus.

Spieler des Spiels war eindeutig Gensheimer. Aber auch Heinevetter trieb die Schweden mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung.

„Es freut mich einfach, dass die Mannschaft lebt. Wir haben uns im Turnierverlauf gefangen“, stellte der sichtlich erleichterte Heuberger nach der bemerkenswerten Leistungssteigerung seines Teams fest. Gensheimer blieb trotz seiner Gala-Vorstellung bescheiden. „Ich weiß, dass ich noch Luft nach oben habe und ich hoffe, dass ich das in den nächsten Spielen zeigen kann“, sagte der Linksaußen.

„Nach diesem Spiel wird uns keiner mehr unterschätzen. Wir haben die Schweden lange Zeit im Griff gehabt und auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, sagte Torhüter Heinevetter.

Vor 4000 Zuschauern in der Cair-Arena in Nis zeigte die deutsche Mannschaft eine grandiose erste Hälfte. Mit 20 Toren ging man in die Pause – bei nur 15 Gegentoren.

Es wurde noch einmal leicht eng

Nach dem Wechsel kämpften die Schweden mit einer leicht verbesserten Abwehr- und Torhüterleistung um den Anschluss. In den ersten 13 Minuten gelangen der DHB-Auswahl nur drei Treffer, und die Schweden verkürzten auf 20:23 (44.). Doch das deutsche Team behielt auch in dieser kritischen Phase die Nerven und brachte den Vorsprung über die Zeit.

„Das war sensationell“, lobte ARD-Experte Stefan Kretzschmar den tollen Auftritt in den ersten 30 Minuten zur Halbzeit. Und genauso sensationell ist die Tatsache, dass Deutschland nun als Gruppenerster in die Hauptrunde spaziert. Denn Mazedonien hat mit seinem 27:21 die Tschechen aus dem Turnier geworfen und für eine Sensation gesorgt.

Für die deutschen DHB-Jungs steht eine kurze aber heftige Partynacht bevor und die Träume für Olympia dürfen weiterhin bestehen bleiben. Wann spielt Deutschland gegen wen?




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