EM-History

Die Handball Europameisterschaften der Herren und auch die Europameisterschaften der Damen werden seit 1994 ausgetragen. Hier treten die 16 besten Teams aus Europa gegeneinander an, um den Europameister zu ermitteln. Europameisterschaften werden wie die Weltmeisterschaften im Handball alle zwei Jahre ausgetragen.

Seit 2002 stehen sich während der EM die 16 besten Teams in der Vorrunde gegenüber. Zuvor kamen die besten 12 Mannschaften, die in der Europäischen Handballföderation registriert sind, weiter. Die Tabelle zeigt den historischen Überblick über die Gewinner der Europameisterschaften, die Zweitplatzierten und die Dritten. Die meisten Siege bei einer EM konnte bislang das schwedische Nationalteam erringen, das auch die allererste Europameisterschaft für sich entschied. Stark sind ebenfalls die dänischen und die französischen Handballer, dicht gefolgt von den Russen und dem deutschen Nationalteam. Deutschland gelang ein Sieg bei der EM im Jahr 2004.

Bevor die Vorrundenspiele der EM beginnen, müssen sich die Teams in einer mehrmonatigen Qualifikationsphase zunächst für die Teilnahme qualifizieren. Das gelingt nicht in jedem Jahr jedem Team. So schied das deutsche Handball-Team während der Qualifikation zur EM 2014 in Dänemark zum Beispiel aus und konnte nicht am Turnier teilnehmen.

Nr. Jahr Europameister 2. Platz 3. Platz
1 1994 Schweden Russland Kroatien
2 1996 Russland Spanien Jugoslawien
3 1998 Schweden Spanien Deutschland
4 2000 Schweden Russland Spanien
5 2002 Schweden Deutschland Dänemark
6 2004 Deutschland Slowenien Dänemark
7 2006 Frankreich Spanien Dänemark
8 2008 Dänemark Kroatien Frankreich
9 2010 Frankreich Kroatien Island
9 2012 Dänemark Serbien Kroaten
9 2014

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