Handballer-Damen überzeugen mit starkem Auftakt zur EM-Qualifikation

28. Oktober 2013

Die die Schlappe der deutschen Handball-Herren scheinen nun die Damen zu entschädigen. Das Nationalteam von Trainer Heine Jensen hat einen überraschend starken Auftakt gegen Russland hingelegt – obwohl Führungsspielerinnen fehlten, konnte die Mannschaft das Spiel in Trier mit 32:27 für sich entscheiden.

Erleichterung nach vielen krankheitsbedingten Ausfällen

Es war eine große Erleichterung, als der Abpfiff kam und die deutschen Handballer-Damen siegreich vom Platz gingen. Groß waren im Vorfeld zum ersten Qualifikationsspiel die Sorgen gewesen: Gleich sechs Leistungsträgerinnen fielen aus und mussten ersetzt werden. Im Spiel gegen Russland fehlten Anne Müller, die sich einen Innenbandriss zugezogen hat, Anne Hubiger, Nadja Nadgornaja und Kim Naidzinavicius fallen alle aufgrund eines Handbruchs aus und Torfrau Katja Schülke ist schwanger, genauso wie Isabell Klein. Luisa Schulze und Lone Fischer aus dem erweiterten Kader fehlen ebenfalls krankheitsbedingt. Das waren keine guten Aussichten gegen den Rekord-Weltmeister Russland. Doch die Mannschaft bewies Zusammenhalt und zeigte auf dem Platz in Trier ein gutes Spiel, das zum verdienten Sieg führte. Während der zweiten Halbzeit gerieten die deutschen Gastgeberinnen zwar häufiger in Bedrängnis, ließen sich das Spiel aber nie vollkommen aus der Hand nehmen. So gewann die deutsche Mannschaft letztlich souverän. Das hebt auch die Hoffnungen für das nächste Qualifikationsspiel in Astrachan am Sonntag, in dem die Russinnen sich an einer Revanche versuchen werden.

Guter Auftakt für die EM 2014 in Kroatien und Ungarn

Die Handball-Europameisterschaft der Damen wird 2014 in Kroatien und Ungarn stattfinden. Die deutschen Handballerinnen müssen sich in der Qualifikation außerdem gegen Mazedonien bewähren, die Spiele finden am 11. und 12. und am 14. und 15. Juni 2014 statt. Die deutsche Nationalmannschaft muss mindestens den zweiten Gruppenplatz belegen, um sich für die EM zu qualifizieren. Bevor die EURO startet, steht im Dezember aber zunächst noch die Weltmeisterschaft in Serbien an. Das Match gegen Russland war schon eine gute Vorbereitung für die deutschen Spielerinnen und Heiner Jansen, die ihre Leistung während der WM hoffentlich genauso zuverlässig abrufen können.




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