Teure Absage für den niederländischen Handballverband

11. September 2013

Im Jahr 2012 hatte der niederländische Handballverband die Ausrichtung der Europameisterschaft der Frauen kurz vor der Endrunden-Auslosung kurzfristig abgesagt – aufgrund von Geldproblemen. Diese Absage kommt den Verband nun teuer zu stehen: Das Sportgericht der Europäischen Handballförderung (EHF) hat den Verband zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

550.000 Euro Strafe

Eigentlich stand im vergangenen Jahr für die Frauen-Handball-EM schon alles fest. Nur die Endrundengegner mussten noch ausgelost werden. Da kam plötzlich das genauso überraschende wie kurzfristige Aus vom „Nederlands Handbal Verbond“. Für die Ausrichtung der EM sei nicht ausreichend Geld vorhanden, so die damalige Begründung. Fast schon ironisch mutet es da an, dass diese Absage aus finanziellen Gründen nun ein weiteres, großen Loch in die Kasse des Handballverbunds reißen wird. Insgesamt 550.000 soll der Verbund zahlen. Damit noch nicht genug: Bis 2016 hat das Sportgericht des EHF den niederländischen Handballverbund zudem von der Organisation aller Nationalmannschafts-Events ausgeschlossen.

EM 2012 wurde schließlich von Serbien ausgerichtet

Elf Bewerber hatten sich 2012 um die Ausrichtung der Frauen-EM neu beworben, Serbien erhielt den Zuschlag, die Europameisterschaft konnte vom 4. bis zum 16. Dezember stattfinden, Montenegro konnte den internationalen Wettbewerb erstmals für sich entscheiden. Die deutschen Handball-Damen landeten auf dem 7. Rang. Austragungsort im Jahr 2014 sollen Ungarn und Kroatien sein, die Damen-EM soll vom 7. bis zum 21. Dezember stattfinden.




Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback setzen.

Hinterlasse einen Kommentar